Coaches sollten ihre professionellen Grenzen sicher einschätzen und auch in schwierigen Coachingprozessen handlungsfähig bleiben. Dazu gehört ein grundlegendes Verständnis typischer psychischer Störungsbilder sowie Klarheit arüber, wann Coaching sinnvoll ist und wann eine Weitervermittlung notwendig wird.
Dieses Seminar vermittelt praxisnahes Grundlagenwissen zur Psychopathologie und stärkt die Sicherheit im Umgang mit Klient:innen in belastenden oder krisenhaften Situationen.
Eigene Grenzen als Coach klarer erkennen und Coaching von Psychotherapie sicher abgrenzen
Typische psychische Störungen und deren Symptome besser einordnen können
Handlungssicherheit im Umgang mit Krisensituationen im Coaching gewinnen
Möglichkeiten kennenlernen, Klient:innen professionell zu stabilisieren und angemessen zu begleiten
Rechtliche Grundlagen im Coachingkontext verstehen
Überblick über grundlegende Konzepte psychischer Störungen
Typische Störungsbilder und charakteristische Symptome erkennen
Schnittmengen und Abgrenzung zwischen Coaching und Psychotherapie
Einblick in anerkannte psychotherapeutische Verfahren
Bedeutung von Abwehrmechanismen, Projektion und Übertragungsphänomenen im Coaching
Professioneller Umgang mit auffälligem Verhalten von Klient:innen
Interventionsmöglichkeiten bei Krisen und suizidalen Äußerungen
Rechtliche Rahmenbedingungen im Coaching
Das Seminar verbindet fundierten fachlichen Input mit praxisnaher Anwendung.
In Partner- und Kleingruppenübungen reflektieren die Teilnehmenden konkrete Coaching-Situationen, vertiefen ihr Verständnis und klären offene Fragen aus der eigenen Praxis.
Termin: 27. – 28.02.2026
Dauer: jeweils 9.30 – 17.30 Uhr
Teilnehmerzahl: mind. 10, max. 14
Leitung: Dr. Johannes Kienzler
Ort: Institut für Systemisches Coaching, Frankfurt
Kosten: 670 € , 15 € Tagungspauschale pro Tag und gesetzlicher MwSt.
„Die Lösung eines Problems beginnt meist mit der Lösung vom Problem.“
V.Abt