
Kompaktausbildung
Systemisches Coaching
"Coaching heisst, einen Denkrahmen zu gestalten, in dem es Kunden möglich wird, neue Lösungen zu finden."
(Peter Szabó)
Systemische Beratung und systemisches Coaching
Systemisches Coaching ist ein Beratungsprozess, bei dem die berufliche Rolle und damit zusammenhängende aktuelle Anliegen des Klienten im Vordergrund stehen. Ziel ist es, die eigene Handlungskompetenz im beruflichen Kontext (wieder-)herzustellen bzw. zu steigern. Der Coach begleitet den Gecoachten als Partner in einem Dialog unter Experten: Der Klient ist Experte für den Inhalt, während der Coach Experte für die Prozessgestaltung ist.
Systemisches Coaching ist demnach eine professionelle Reflexionshilfe in der beruflichen Praxis, mit dem Ziel, die Lösungsorientierung zu fördern sowie Handlungsalternativen zu entwickeln. Dabei findet Coaching auf der Basis einer durch gegenseitige Akzeptanz und Vertrauen gekennzeichneten und freiwillig gewünschten Beratungsbeziehung statt.
Coaching
dient Einzelpersonen und Teams zur ...
- Förderung optimaler Verhaltensweisen.
- Steigerung von sozialer Kompetenz (z.B. Kommunikations-, Konfliktfähigkeit).
- Überprüfung der Lebens- und Karriereplanung.
- Vorbereitung auf neue (Führungs-)Aufgaben und Situationen.
- Bewältigung von Krisen und Veränderungsprozessen.
- Unterstützung und Bewältigung von Konflikten.
- Förderung der Team- bzw. Projektarbeit.
Haltung
systemischer Coaches. Systemische Coaches ...
- vermitteln dem Klienten und dessen Situation gegenüber Wertschätzung.
- hören sehr gut (aktiv) zu.
- halten ihre eigene Meinung zurück und vermeiden Ratschläge.
- fokussieren stärker auf Lösungen und weniger auf Probleme.
- stellen kreative Fragen.
Grundsätze
systemischer Arbeit
- Systemisches Denken ist ziel-, nicht „ursachen-“ und „vergangenheitsorientiert“ – Nicht das Problem, sondern die Lösung steht im Vordergrund.
- Systemische Arbeit bedeutet Prozessarbeit – der Kunde bleibt Experte für die Inhalte (Problem- und Lösungswelt), während der Coach für die Gestaltung des Prozesses verantwortlich ist.
- Systemisch denken heißt zirkulär denken – alles hat wechselseitig Einfluss aufeinander. Es gibt daher keine eindeutigen „Ursachen“ oder „Schuldigen“, sondern nur Beteiligungen von unterschiedlicher Art und Ausmaß.